Was ändert sich 2012 im Berufsfeld der freien Journalisten?
Von Redaktion • 23.12.11 • Thema: Das Thema, Existenzgründung, Freiwillige Arbeitslosenversicherung, Gründungszuschuss, Soziales, VergütungsregelnEinnahme-Überschuss-Rechnung und Umsatzsteuererklärung elektronisch, Freiwillige Arbeitslosenversicherung mit Verdoppelung des Beitrags, starke Einschränkung des Gründungszuschusses. Das sind einige der Themen unseres “Tipps für Freie”, das sich der Frage widmet: Was kommt und ändert sich für freie Journalisten im Jahr 2012?
Hier geht es zum “Tipps für Freie” (Format PDF)
Drucken






Sehr geehrte Damen und Herren,
was versteht man unter freien Journalismus?
Warum diese Frage, dass möchte ich Ihnen erläutern.
Ich habe 2 Bücher geschrieben “Haftbefehl 2.11.1973″ und “Der Sandkasten” (Opa was war die DDR). Beide Bücher, werden von den Medien (Journalisten) gemieden, ja es gibt sogar Journalisten die behaupten, dieses Thema interessiert keinen und Platz hätte man auch nicht. Auf Anfragen, erfolgt nicht einmal eine Antwort, sieht so freier Journalismus aus?
Es geht sogar soweit! 2010, habe ich ein Buch Haftbefehl 1973 an einen Zeitungsjournalisten geschickt, bis heute keine Antwort des Erhaltes des Buches noch andere Reaktionen.
Muss ich erst einen Banküberfall oder schlimmeres tun, um freien Journalisten die Schlagzeile zu liefern? Den Sandkasten, habe ich geschrieben um DDR-Vergangenheit für Kinder und Jugendliche nahe zu bringen!
Das interessiert aber die freien Journalisten nicht! Ich hoffe doch nun endlich einmal, eine Antwort auf meine Fragen und Anregungen zu bekommen. Mit freundlichen Grüßen, Manfred Kriegel
@Manfred Kriegel – Man könnte antworten: “Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.” (Kurt Tucholsky) Aber das wäre zu verschwörungstheoretisch gedacht. Viele (freie und feste) Journalisten erhalten Besprechungsexemplare und haben nicht die Zeit, alles zu lesen oder gar zurückzuschicken. Abgesehen kann es ja sein, dass sie das Buch einfach nicht gut finden und das weder durch Verriss noch Zurücksendung zum Ausdruck bringen wollen. Buchvermarktung ist im Übrigen eine Arbeit eigener Art, weswegen es ja Verlagsreisende gibt, Buchmessen etc. Manchmal können eigene Vortragsreisen des Buchautoren oder Veranstaltungen mit Volkshochschulen etc. den Verkauf ankurbeln.