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	<title>Kommentare für freienblog - Infos für freie Journalisten vom DJV, Berufsverband und Gewerkschaft für freie Journalisten</title>
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	<description>DJV, Berufsverband und Gewerkschaft freier Journalisten,  Existenzgründung, Urheberrecht, Künstlersozialkasse, Presserecht, Honorare</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jul 2012 15:43:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Freiwillige Arbeitslosenversicherung 2012 aufgeben? 5 Punkte für die Entscheidung von Redaktion</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/freiwillige-arbeitslosenversicherung-2012-aufgeben-5-punkte-fur-die-entscheidung/comment-page-1/#comment-2744</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 15:43:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Paul - wir sehen kein Grund, warum der Rauswurf aus der freiw. ALV eine Art Verlust der Rechte mit sich bringen sollte. Zumal der Grund ja durchaus unverschuldet sein kann - Armut, Krankheit etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Paul &#8211; wir sehen kein Grund, warum der Rauswurf aus der freiw. ALV eine Art Verlust der Rechte mit sich bringen sollte. Zumal der Grund ja durchaus unverschuldet sein kann &#8211; Armut, Krankheit etc.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Freiwillige Arbeitslosenversicherung 2012 aufgeben? 5 Punkte für die Entscheidung von Paul</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/freiwillige-arbeitslosenversicherung-2012-aufgeben-5-punkte-fur-die-entscheidung/comment-page-1/#comment-2742</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 14:17:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=1869#comment-2742</guid>
		<description>Hallo,
ich hab noch eine Frage zu diesem Thema.
Es gibt die ordentliche Kündigung nach 5 Jahren oder die kalte durch nicht-Zahlung der Beiträge. Nimmt man die kalte Kündigung durch Nichtzahlung, wie verhält es sich dann mit der Ansprüchsdauer auf ALG. Normal sind es 4 Jahre, wenn ich richtig vestanden habe. Gilt das auch bei kalter Kündigung?
Danke für Rückmeldung.
Paul</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich hab noch eine Frage zu diesem Thema.<br />
Es gibt die ordentliche Kündigung nach 5 Jahren oder die kalte durch nicht-Zahlung der Beiträge. Nimmt man die kalte Kündigung durch Nichtzahlung, wie verhält es sich dann mit der Ansprüchsdauer auf ALG. Normal sind es 4 Jahre, wenn ich richtig vestanden habe. Gilt das auch bei kalter Kündigung?<br />
Danke für Rückmeldung.<br />
Paul</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Vertragsbedingungen und Honorare für freie Journalisten 2012 &#8211; als PDF-Download und Broschüre von Tom</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/vertragsbedingungen-und-honorare-fur-freie-journalisten-2012-als-pdf-download-und-broschure/comment-page-1/#comment-2741</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 04:57:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=2085#comment-2741</guid>
		<description>Der Link zum Donload funktioniert leider nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Link zum Donload funktioniert leider nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Jetzt 3.5.: DJV-Webinar Bildrecht für freie Bildjournalisten und Redakteure von Ian Umlauff</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/jetzt-3-5-djv-webinar-bildrecht-fur-freie-bildjournalisten-und-redakteure/comment-page-1/#comment-2738</link>
		<dc:creator>Ian Umlauff</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:40:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=2145#comment-2738</guid>
		<description>Hallo! 

Wird das Webinar &quot;Bildreihe für frei Bildjournalisten und Redakteure&quot; noch einmal wiederholt oder kann man sich irgendwo eine Aufzeichnung ansehen. Ich habe es aufgrund von kurzfristigen Terminen leider nicht verfolgen können. Über eine Nachricht wäre ich dankbar. 

Viele Grüße,
Ian Umlauff D.J.V.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo! </p>
<p>Wird das Webinar &#8220;Bildreihe für frei Bildjournalisten und Redakteure&#8221; noch einmal wiederholt oder kann man sich irgendwo eine Aufzeichnung ansehen. Ich habe es aufgrund von kurzfristigen Terminen leider nicht verfolgen können. Über eine Nachricht wäre ich dankbar. </p>
<p>Viele Grüße,<br />
Ian Umlauff D.J.V.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Warum &#8220;Fair Use&#8221; unfair für freie Journalisten und auch für die Internetindustrie ist von Pepe</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/warum-fair-use-unfair-fur-freie-journalisten-und-auch-fur-die-internetindustrie-ist/comment-page-1/#comment-2736</link>
		<dc:creator>Pepe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 22:07:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=1815#comment-2736</guid>
		<description>@Ludewig:
&gt;dem Druck der Netzgemeinde beugen
Sie meinen: dem Druck aller Bürger? Denn das = die Netzgemeinde (spätestens in ein paar Jahren). So á la Demokratie? Schlimm, wirklich!

Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ludewig:<br />
&gt;dem Druck der Netzgemeinde beugen<br />
Sie meinen: dem Druck aller Bürger? Denn das = die Netzgemeinde (spätestens in ein paar Jahren). So á la Demokratie? Schlimm, wirklich!</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sind die Kreativen nichts anderes als Schutzschilde der Verlage im Streit um das Urheberrecht? Und nützt das Urheberrecht den Kreativen nichts? von Textkoch</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/sind-die-kreativen-nichts-als-schutzschilde-der-verlage-im-streit-um-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-2735</link>
		<dc:creator>Textkoch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 11:39:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=2019#comment-2735</guid>
		<description>Die Sprache entlarvt es. Zitat aus dem Beitrag. 

&quot;Google hat das Anzeigengeschäft im Netz zu großen Teilen über seine Suchmaschinen an sich gerissen und bietet zugleich eigene Übersichtsseiten für Nachrichten (...) Für Medienunternehmen heißt es also, Nachrichten-”Zwischenhändler” wie Google entweder auszuschalten oder aber in die Abgabepflicht zu nehmen, also an deren Erlösen zu partizipieren.&quot;

Schon mal was von freiem Markt gehört? Die Formulierung klingt, als ob Google gegen ein natürliches Recht der bestehenden Medienhäuser verstößt, ein Anzeigenngeschäft zu betreiben. Was für eine irrsinnige Sicht auf die Wirklichkeit. Es ist ein simpler Fakt: Die im Printumfeld traditionelle Verknüpfung von redaktionellem Inhalt und Werbung funktioniert im Netz nicht sonderlich gut. Und keine gesetzliche Regelung der Welt, wird daran etwas ändern. 

Dafaür ist auch nicht Google verantwortlich, sondern der Leser/Nutzer. Er entscheidet, wo er seine Inhalte bezieht. Google hat das nur früh erkannt und ein entsprechendes Geschäftsmodell darum gebaut. Und soweit ich weiß (wg. freier Markt), hat wiederum kein Gesetz der Welt die schon vor Google existenten Medienhäuser davon abgehalten, ihrereseits Suchmaschinen und Orientierungspunkte im Netz zu entwicklen (und zu vermarkten), die die Nutzer goutieren. 

Haben sie aber nicht getan. Pech. Schlechtes Management, falsche Entscheidung. Was auch immer. So ist das eben im freien Markt. Und ja, das ist hart. Der Nutzer/Kunde orientiert sich nicht an den schönen Internet-Portalen der Verlagen, sondern nutzt Suchmaschinen um gezielt einzelne Inhalte herauszupicken.

Richtig ist: Die bisherige vom Markt getragene Finanzierung journalistischer Inhalte kommt dabei unter die Räder und neue Geschäftsmodelle sind rar, unter anderem auch deshalb, weil die Verlags- und Medienhäuser ihre unternemerische Energie darauf verschwenden, die Entwicklung aufhalten zu wollen, anstatt sich darauf anzustellen. Das ist aber kein Marktversagen, das neue oder verschärfte Schutzrechte rechtfertigt, sondern nur unternehmerisches Versagen der Verlage. 

Vielleicht ist die tragische Wahrheit auch dies: Es gibt keine ausreichend hohe Nachfrage nach gutem Journalismus, die das überleben aller vorhandenen Anbieter sichert. In einem freien Markt verschwinden die Anbieter dann eben. Das Angebot passt sich der Nachfrage an. Und das passiert ja bereits, denn viele Produkte, die wie Journalimus aussehen, sehen eben nur noch so aus.

Wer das nicht will, muss die Marktgesetze aushebeln und sagen: Wir halten in der Demokratie  unabhängigen Journalismus für einen Teil der Daseinsvorsorge. Und dann können wir uns über öffentlich-rechtliche Modelle, Haushaltsabgeben oder andere umlagefinanzierte Verfahren Gedanken machen, die den bisherigen Anteil der werbenden Wirtschaft ersetzen.

Fände ich persönlich gar nicht schlecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sprache entlarvt es. Zitat aus dem Beitrag. </p>
<p>&#8220;Google hat das Anzeigengeschäft im Netz zu großen Teilen über seine Suchmaschinen an sich gerissen und bietet zugleich eigene Übersichtsseiten für Nachrichten (&#8230;) Für Medienunternehmen heißt es also, Nachrichten-”Zwischenhändler” wie Google entweder auszuschalten oder aber in die Abgabepflicht zu nehmen, also an deren Erlösen zu partizipieren.&#8221;</p>
<p>Schon mal was von freiem Markt gehört? Die Formulierung klingt, als ob Google gegen ein natürliches Recht der bestehenden Medienhäuser verstößt, ein Anzeigenngeschäft zu betreiben. Was für eine irrsinnige Sicht auf die Wirklichkeit. Es ist ein simpler Fakt: Die im Printumfeld traditionelle Verknüpfung von redaktionellem Inhalt und Werbung funktioniert im Netz nicht sonderlich gut. Und keine gesetzliche Regelung der Welt, wird daran etwas ändern. </p>
<p>Dafaür ist auch nicht Google verantwortlich, sondern der Leser/Nutzer. Er entscheidet, wo er seine Inhalte bezieht. Google hat das nur früh erkannt und ein entsprechendes Geschäftsmodell darum gebaut. Und soweit ich weiß (wg. freier Markt), hat wiederum kein Gesetz der Welt die schon vor Google existenten Medienhäuser davon abgehalten, ihrereseits Suchmaschinen und Orientierungspunkte im Netz zu entwicklen (und zu vermarkten), die die Nutzer goutieren. </p>
<p>Haben sie aber nicht getan. Pech. Schlechtes Management, falsche Entscheidung. Was auch immer. So ist das eben im freien Markt. Und ja, das ist hart. Der Nutzer/Kunde orientiert sich nicht an den schönen Internet-Portalen der Verlagen, sondern nutzt Suchmaschinen um gezielt einzelne Inhalte herauszupicken.</p>
<p>Richtig ist: Die bisherige vom Markt getragene Finanzierung journalistischer Inhalte kommt dabei unter die Räder und neue Geschäftsmodelle sind rar, unter anderem auch deshalb, weil die Verlags- und Medienhäuser ihre unternemerische Energie darauf verschwenden, die Entwicklung aufhalten zu wollen, anstatt sich darauf anzustellen. Das ist aber kein Marktversagen, das neue oder verschärfte Schutzrechte rechtfertigt, sondern nur unternehmerisches Versagen der Verlage. </p>
<p>Vielleicht ist die tragische Wahrheit auch dies: Es gibt keine ausreichend hohe Nachfrage nach gutem Journalismus, die das überleben aller vorhandenen Anbieter sichert. In einem freien Markt verschwinden die Anbieter dann eben. Das Angebot passt sich der Nachfrage an. Und das passiert ja bereits, denn viele Produkte, die wie Journalimus aussehen, sehen eben nur noch so aus.</p>
<p>Wer das nicht will, muss die Marktgesetze aushebeln und sagen: Wir halten in der Demokratie  unabhängigen Journalismus für einen Teil der Daseinsvorsorge. Und dann können wir uns über öffentlich-rechtliche Modelle, Haushaltsabgeben oder andere umlagefinanzierte Verfahren Gedanken machen, die den bisherigen Anteil der werbenden Wirtschaft ersetzen.</p>
<p>Fände ich persönlich gar nicht schlecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Google &#8211; das Schweigen der (digitalen) Wölfe von Thomas Isel</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/google-das-schweigen-der-digitalen-wolfe/comment-page-1/#comment-2733</link>
		<dc:creator>Thomas Isel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 07:36:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=2030#comment-2733</guid>
		<description>Man sollte diese Initiative &quot;Die 10 Jahre nacher Kapierer&quot; nennen. Eventuell liegt ja das Fehlen des Rauschens im Netzwald auch daran, dass dort das Thema schon so lange präsent ist, dass es niemanden mehr gibt, der daran neues findet? Dass man niemandem mehr etwas erzählen muss?

Dass lediglich Sie, daran etwas neu finden, scheint Sie nicht zu irritieren? Vielleicht sollten sie mal mit den Kollegen von Heise reden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte diese Initiative &#8220;Die 10 Jahre nacher Kapierer&#8221; nennen. Eventuell liegt ja das Fehlen des Rauschens im Netzwald auch daran, dass dort das Thema schon so lange präsent ist, dass es niemanden mehr gibt, der daran neues findet? Dass man niemandem mehr etwas erzählen muss?</p>
<p>Dass lediglich Sie, daran etwas neu finden, scheint Sie nicht zu irritieren? Vielleicht sollten sie mal mit den Kollegen von Heise reden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kritik einer freien Journalistin an den Positionen der LINKEN zum Urheberrecht von Jörg Braun</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/kritik-einer-freien-journalistin-an-den-positionen-der-linken-zum-urheberrecht/comment-page-1/#comment-2728</link>
		<dc:creator>Jörg Braun</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:58:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=2181#comment-2728</guid>
		<description>Hallo Herr Hirschler,

&quot;nicht ausschließlich&quot; bedeutet gerade nicht &quot;nicht&quot;, sondern vielmher &quot;auch&quot;. Es ist eine Sache, ob Sie an einen Interessensausgleich oder zumindest an das Anliegen, solchen hebreizuführen, glauben. Die andere Sache ist, Aussagen gegen ihren Wortsinn zu interpretieren.

Ansonsten würde ich Sie bitten, folgende Punkte zur Kenntnis zu nehmen:

1. &quot;Digitale Linke&quot; ist ein Blog mehrerer AutorInnen aus dem Umfeld der LINKEN. Viele davon arbeiten mehr oder weniger intensiv an den Urheberrechtspositionen der LINKEN mit. Aber eben nicht alle. 

2. Die LINKEN Positionen zum Urheberrecht wurden von Medien-, Kultur-, Wissenschafts- und NetzpolitikerInnen in der Partei und Bundestagsfraktion gemeinsam erarbeitet. Darunter unzählige, die nicht bei &quot;Digitale Linke&quot; schreiben. Beispielsweise die Journalistin Luc Jochimsen oder der Gewerkschafter Herbert Behrens oder Mitglieder der &quot;AG Rote Reporter&quot;.

3. Die jüngere Beschäftigung der LINKEN mit dem Urheberrecht hat ihren Ursprung in den Ergebnissen der sogenannten Kulutrenquete des Bundestages von 2007. Dort ging es um die prekäre Situation der Urheber gegenüber den Verwertern. Daran hat sich nichts geändert, dagegen setzt sich die LINKE ein. Gerade eben mit dem zur Diskussion gestellten Gesetzentwurf Urhebervertragsrecht.

4. Die Nutzungsperspektive findet Ihren Weg in unsere Debatten vor allem über die neomarxistischen Diskussionen zu den Commons. Öffentlichen Ausdruck fand dies zuerst in der Konferenz &quot;Wem gehört Wissen?&quot; von 2009. Auch von der Commons-Seite erfährt die LINKE Kritik, sie haben Stefan Meretz&#039; Post zum LINKEN 10-Punkte-Papier ja verlinkt. Dort wird der LINKEN vorgeworfen, wir gingen die Nutzungsperspektive nicht konsequent genug an. Von dort schallen die Rufe einer Abschaffung des Urheberrechts.
Die LINKE hat sich nachweislich vor den großen Piratenhypes mit dem von ihr propagierten Interessensausgleich befasst und es ist nicht nur Lessigs Neoliberalismus, der einen auf die Vorteile freizügiger Nutzung kommen lässt. Die Frage, wie freizügige Nutzung und Auskommen der Kreativen zusammenkommen können, ist dabei genau die Schnittstelle, mit der sich die LINKE immer wieder beschäftigt.

5. Die LINKEN im Bundestag hat in den vergangenen zwöf Monaten zwei große öffentliche Veranstaltungen zum Urheberrecht durchgeführt. In beiden Fällen waren Urhebervertreter auf dem Podium und im Publikum vertreten. Vertretene Verbände waren dju, VdÜ, freischreiber, AG Dok, Kulturrat sowie Drehbuchautoren, Musikkomponisten und weitere.
Die KulturpolitkerInnen der Fraktion sind regelmäßig im Austausch mit dem Fachausschuss Urheberrecht des Kulturrats. Ebenso führen die mit dem Urheberrecht befassten MdBs regelmäßig Hintergrundgespräche mit Vertretern von Urheberverbänden. Das nächste mal wahrscheinlich in drei Wochen mit dem DJV.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hirschler,</p>
<p>&#8220;nicht ausschließlich&#8221; bedeutet gerade nicht &#8220;nicht&#8221;, sondern vielmher &#8220;auch&#8221;. Es ist eine Sache, ob Sie an einen Interessensausgleich oder zumindest an das Anliegen, solchen hebreizuführen, glauben. Die andere Sache ist, Aussagen gegen ihren Wortsinn zu interpretieren.</p>
<p>Ansonsten würde ich Sie bitten, folgende Punkte zur Kenntnis zu nehmen:</p>
<p>1. &#8220;Digitale Linke&#8221; ist ein Blog mehrerer AutorInnen aus dem Umfeld der LINKEN. Viele davon arbeiten mehr oder weniger intensiv an den Urheberrechtspositionen der LINKEN mit. Aber eben nicht alle. </p>
<p>2. Die LINKEN Positionen zum Urheberrecht wurden von Medien-, Kultur-, Wissenschafts- und NetzpolitikerInnen in der Partei und Bundestagsfraktion gemeinsam erarbeitet. Darunter unzählige, die nicht bei &#8220;Digitale Linke&#8221; schreiben. Beispielsweise die Journalistin Luc Jochimsen oder der Gewerkschafter Herbert Behrens oder Mitglieder der &#8220;AG Rote Reporter&#8221;.</p>
<p>3. Die jüngere Beschäftigung der LINKEN mit dem Urheberrecht hat ihren Ursprung in den Ergebnissen der sogenannten Kulutrenquete des Bundestages von 2007. Dort ging es um die prekäre Situation der Urheber gegenüber den Verwertern. Daran hat sich nichts geändert, dagegen setzt sich die LINKE ein. Gerade eben mit dem zur Diskussion gestellten Gesetzentwurf Urhebervertragsrecht.</p>
<p>4. Die Nutzungsperspektive findet Ihren Weg in unsere Debatten vor allem über die neomarxistischen Diskussionen zu den Commons. Öffentlichen Ausdruck fand dies zuerst in der Konferenz &#8220;Wem gehört Wissen?&#8221; von 2009. Auch von der Commons-Seite erfährt die LINKE Kritik, sie haben Stefan Meretz&#8217; Post zum LINKEN 10-Punkte-Papier ja verlinkt. Dort wird der LINKEN vorgeworfen, wir gingen die Nutzungsperspektive nicht konsequent genug an. Von dort schallen die Rufe einer Abschaffung des Urheberrechts.<br />
Die LINKE hat sich nachweislich vor den großen Piratenhypes mit dem von ihr propagierten Interessensausgleich befasst und es ist nicht nur Lessigs Neoliberalismus, der einen auf die Vorteile freizügiger Nutzung kommen lässt. Die Frage, wie freizügige Nutzung und Auskommen der Kreativen zusammenkommen können, ist dabei genau die Schnittstelle, mit der sich die LINKE immer wieder beschäftigt.</p>
<p>5. Die LINKEN im Bundestag hat in den vergangenen zwöf Monaten zwei große öffentliche Veranstaltungen zum Urheberrecht durchgeführt. In beiden Fällen waren Urhebervertreter auf dem Podium und im Publikum vertreten. Vertretene Verbände waren dju, VdÜ, freischreiber, AG Dok, Kulturrat sowie Drehbuchautoren, Musikkomponisten und weitere.<br />
Die KulturpolitkerInnen der Fraktion sind regelmäßig im Austausch mit dem Fachausschuss Urheberrecht des Kulturrats. Ebenso führen die mit dem Urheberrecht befassten MdBs regelmäßig Hintergrundgespräche mit Vertretern von Urheberverbänden. Das nächste mal wahrscheinlich in drei Wochen mit dem DJV.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kritik einer freien Journalistin an den Positionen der LINKEN zum Urheberrecht von Redaktion</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/kritik-einer-freien-journalistin-an-den-positionen-der-linken-zum-urheberrecht/comment-page-1/#comment-2727</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 20:17:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=2181#comment-2727</guid>
		<description>@Jörg Braun : &quot;Ich weiß auch nicht, wieso sie meinen, es wäre “links”, sich im Interessensdreieck Urheber-Nutzer-Verwerter auschließlich auf die Seite der Urheber zu schlagen. &quot; - Danke für die Deutlichkeit. Damit sagten Sie es eben gerade selbst, dass die Digitale Linke nicht auf Seiten der Urheber steht. Die Digitale Linke folgt also der Konstruktion angeblich gleichberechtigter Nutzer, denen die Urheber von Beiträgen sich zu beugen haben. Die Nutzer-Ideologie, die vom neoliberalen Rechtsprofessor Lawrence Lessig entworfen wurde (hier nur ein Link zu seiner Erläuterung der neoliberalen Chicago School &lt;a href=&quot;http://www.lessig.org/content/articles/works/LessigNewchicschool.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.lessig.org/content/articles/works/LessigNewchicschool.pdf&lt;/a&gt;), der aus der neoliberalen Kaderschmiede der Chicagoer Universität kommt und bei rechtskonservativen US-Richtern wie Posner und Scalia arbeitete. Siehe hierzu &lt;a href=&quot;http://frei.djv-online.de/auch-die-linke-will-den-kreativen-ihr-urheberrecht-wegnehmen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;auch hier&lt;/a&gt;. 

Eine Verständigung wird nicht leichter? Mir ist schlichtweg nicht bekannt, dass die Freien im DJV von der LINKEN und deren Kritik auch nur einen Hauch wahrgenommen werden. Stattdessen tagt man intensiv mit Vertretern von irights.org, Chaos Computer Club und anderen, die tagein, tagaus den Abbau des Urheberrechts zu Gunsten des Nutzerschutzes predigen. Die Digitale LINKE sucht gar keine Verständigung mit den Organisationen der Urheber, sondern pickt sich die ärgsten Kritiker der Urheber heraus (die alles kritisieren, aber nie vom Google Books Verfahren reden, das die US-Autoren gegen Google führen). Wann hat die Digitale Linke jemals die Solidarität mit dem Kampf der US-Autoren gegen Google erklärt? Warum redet die Linke dauernd mit Leuten, denen zu Google außer Whitewash und Herunterspielen nichts einfällt und zum Teil indirekt auf Googles Payroll stehen? Nein, Urheber brauchen Euch nicht, denn Ihr arbeitet opportunistisch mit Blick auf die Piraten komplett gegen deren Interessen. Ihr habt noch nie den Dialog mit den Freien im DJV gesucht, und Ihr wisst auch warum - weil Ihr gegen ihre Interessen arbeitet, jeden Tag, und bei jedem Shitstorm gegen Urheberinteressen NIE das Wort für die Urheber erhebt, sondern opportunistisch schweigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg Braun : &#8220;Ich weiß auch nicht, wieso sie meinen, es wäre “links”, sich im Interessensdreieck Urheber-Nutzer-Verwerter auschließlich auf die Seite der Urheber zu schlagen. &#8221; &#8211; Danke für die Deutlichkeit. Damit sagten Sie es eben gerade selbst, dass die Digitale Linke nicht auf Seiten der Urheber steht. Die Digitale Linke folgt also der Konstruktion angeblich gleichberechtigter Nutzer, denen die Urheber von Beiträgen sich zu beugen haben. Die Nutzer-Ideologie, die vom neoliberalen Rechtsprofessor Lawrence Lessig entworfen wurde (hier nur ein Link zu seiner Erläuterung der neoliberalen Chicago School <a href="http://www.lessig.org/content/articles/works/LessigNewchicschool.pdf" rel="nofollow">http://www.lessig.org/content/articles/works/LessigNewchicschool.pdf</a>), der aus der neoliberalen Kaderschmiede der Chicagoer Universität kommt und bei rechtskonservativen US-Richtern wie Posner und Scalia arbeitete. Siehe hierzu <a href="http://frei.djv-online.de/auch-die-linke-will-den-kreativen-ihr-urheberrecht-wegnehmen/" rel="nofollow">auch hier</a>. </p>
<p>Eine Verständigung wird nicht leichter? Mir ist schlichtweg nicht bekannt, dass die Freien im DJV von der LINKEN und deren Kritik auch nur einen Hauch wahrgenommen werden. Stattdessen tagt man intensiv mit Vertretern von irights.org, Chaos Computer Club und anderen, die tagein, tagaus den Abbau des Urheberrechts zu Gunsten des Nutzerschutzes predigen. Die Digitale LINKE sucht gar keine Verständigung mit den Organisationen der Urheber, sondern pickt sich die ärgsten Kritiker der Urheber heraus (die alles kritisieren, aber nie vom Google Books Verfahren reden, das die US-Autoren gegen Google führen). Wann hat die Digitale Linke jemals die Solidarität mit dem Kampf der US-Autoren gegen Google erklärt? Warum redet die Linke dauernd mit Leuten, denen zu Google außer Whitewash und Herunterspielen nichts einfällt und zum Teil indirekt auf Googles Payroll stehen? Nein, Urheber brauchen Euch nicht, denn Ihr arbeitet opportunistisch mit Blick auf die Piraten komplett gegen deren Interessen. Ihr habt noch nie den Dialog mit den Freien im DJV gesucht, und Ihr wisst auch warum &#8211; weil Ihr gegen ihre Interessen arbeitet, jeden Tag, und bei jedem Shitstorm gegen Urheberinteressen NIE das Wort für die Urheber erhebt, sondern opportunistisch schweigt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kritik einer freien Journalistin an den Positionen der LINKEN zum Urheberrecht von Jörg Braun</title>
		<link>http://frei.djv-online.de/kritik-einer-freien-journalistin-an-den-positionen-der-linken-zum-urheberrecht/comment-page-1/#comment-2726</link>
		<dc:creator>Jörg Braun</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 15:43:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://frei.djv-online.de/?p=2181#comment-2726</guid>
		<description>Genau diese ihre Pauschalunterstellungen und Allgemeinplätze machen eine Verständigung nicht leichter, Herr Hirschler.

Dass die LINKE neben der Stärkung der Urheber gegenüber den Verwertern (alt wie neu) auch für bestimmte Nutzungsrechte eintritt (die es in Form der Schrankenregelungen immer schon gab), hat genau mit dem oben benannten Interessensausgleich zu tun. Die Welt ist nicht immer nur schwarz-weiß. Ich weiß auch nicht, wieso sie meinen, es wäre &quot;links&quot;, sich im Interessensdreieck Urheber-Nutzer-Verwerter auschließlich auf die Seite der Urheber zu schlagen. 

Letzeres soll der Gesetzentwurf zum Urhebervertragsrecht aber ja genau leisten: Die Einkommenssituation und die Verhandlungsmacht der Urheberinnen verbessern. Vielleicht streiten wir uns deshalb lieber um konkrete Inhalte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau diese ihre Pauschalunterstellungen und Allgemeinplätze machen eine Verständigung nicht leichter, Herr Hirschler.</p>
<p>Dass die LINKE neben der Stärkung der Urheber gegenüber den Verwertern (alt wie neu) auch für bestimmte Nutzungsrechte eintritt (die es in Form der Schrankenregelungen immer schon gab), hat genau mit dem oben benannten Interessensausgleich zu tun. Die Welt ist nicht immer nur schwarz-weiß. Ich weiß auch nicht, wieso sie meinen, es wäre &#8220;links&#8221;, sich im Interessensdreieck Urheber-Nutzer-Verwerter auschließlich auf die Seite der Urheber zu schlagen. </p>
<p>Letzeres soll der Gesetzentwurf zum Urhebervertragsrecht aber ja genau leisten: Die Einkommenssituation und die Verhandlungsmacht der Urheberinnen verbessern. Vielleicht streiten wir uns deshalb lieber um konkrete Inhalte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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