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Vergütungsregeln an Tageszeitungen treten am 1. Februar 2010 in Kraft

Von Redaktion • 29.01.10 • Thema: Das Thema, Honorare, Urheberrecht

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Die Vergütungsregeln für hauptberufliche freie Journalistinnen und Journalistinnen an Tageszeitungen treten am 1. Februar 2010 in Kraft. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) stimmte am 29. Januar für die von ihm in dieser Angelegenheit vertretenen Landesverbände zu. Zugleich wurde mitgeteilt, dass der Verband der Sächsischen Zeitungsverleger, der zuletzt noch in den Schlussfassungen der Vertragstexte genannt wurde, in dieser Frage nicht vertreten wird.

Weil Vertragstexte im (notwendigen) Juristendeutsch oft nicht verständlich sind, gibt es Erläuterungen in Form von möglichst einfach formulierten Fragen und Antworten auf der DJV-Internetseite www.djv.de/freie

Was bringen die Vergütungsregeln?

Hier geht es zu den “Fragen und Antworten zu den Vergütungsregeln” im üblichem Internetlayout (HTML)

und hier finden sich die Fragen und Antworten sowie der komplette Text der Vergütungsregeln als Broschüre (PDF)

3 Kommentare »

  1. Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich die Vergütungsregeln in der Praxis duchsetzen. In den meisten Fällen wird es wohl so sein, dass der Freie Journalist erst im März bei der Abrechnung der Februar-Honorare erfährt, ob die neuen Vergütungsregeln angewandt werden. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die neuen Honorarsätze werden tatsächlich bezahlt, und alle sind froh und glücklich. Die wahrscheinlichere Varinate ist aber, dass sich nichts geändert hat und die Verlage weiterhin das “vorherige” unangemessene Honorar weiterzahlen. Dann beginnt erst der richtige Kampf…

  2. Wahrscheinlicher ist, dass die Verlage die neuen Honoare nach und nach zahlen, Freie aber dafür seltener abdrucken. Die Honorartöpfe werden ja nicht größer, sondern kleiner – siehe den neuen “journalist”, in dem steht, dass Madsack bei der Hannoverschen Allgemeinen das Honorarbudget angeblich um etwa die Hälfte einkürzen will. Und das ist jetzt vielerorts so. Man wird vielleicht besser bezahlt, aber seltener oder gar nicht mehr gedruckt – dafür mehr Agenturen und kostenloser PR-Kram. Vielleicht profitieren wenigstens die vielen Schüler, Studenten und Rentner, die nur fürs Lokale schreiben – dort braucht man Freie am dringendsten.
    W. Schmidt

  3. Wo wir gerade beim Thema Honorare sind.
    Ich muß dringend meine Steuererklärung 2009 fertig kriegen.
    Kleine Anregung an das freienblog-team: Welche Steuerabrechnung-Software eignet sich für freie Journalisten am Besten? Habe inzwischen einiges ausprobiert und muß leider sagen, keine Software war bis jetzt perfekt – im Gegenteil.
    Ich würde sagen zwischen mangelhaft und befriedigend bewegte ich mich.

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